Schneeflocken, kuschelige Wolldecken und heiße Schokolade. Morgen ist der 1. Dezember und der Winter ist mit Sicherheit ganz bald da. Und mit ihm die schönen Momente und süßen Kleinigkeiten. Neben den vielen Weihnachtsplätzchen und Wohlfühl-Essen sollte man aber trotzdem nicht die gesunde Ernährung aus den Augen lassen. Wenn ich diese Tage durch den Obst- und Gemüsebereich meines Supermarktes gehe, fallen mir sofort tolle Sorten auf, die es vor ein paar Monaten noch nicht gab: Rosenkohl, Grünkohl, Rote Beete und Pastinaken sind nur einige davon.

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Uns jedesmal stelle ich mir die Frage: Was kann man damit eigentlich alles kochen? Eine ganze Menge, habe ich dank Pinterest erfahren. Ich habe in den letzten Wochen viel mit Wintergemüse experimentiert und glaubt mir eins: es war nicht langweilig beim Abendbrot. Von “Yay” und“Nay” über “Pfui” bis hin zu “very good” war alles an Kommentaren meines persönlichen Foodtesters dabei. Ja, Wintergemüse hat oft einen eigenen, intensiven Geschmack. Und ja, es hat auch einen ganz eigenen Geruch. Aber das dritte Ja gilt dem Vorteil der vielen, vielen Vitamine, die auch in Wintergemüse zu finden sind. Deshalb kommt es trotz „Nay“ bei uns in den nächsten Monaten auf den Tisch. 

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Das haben sich neben mir auch ein paar andere Bloggerinnen gedacht und deshalb startet jetzt unsere Bloggerwoche zum Thema „Wintergemüse“. Heute findet ihr hier bei mir ein ein Rosenkohl-Linsen-Salat-Rezept. Morgen geht es bei Jenny von Fit and Sparkling Life weiter, Mittwoch kommt Steffi von Healthy Happy Steffi, Donnerstag gibt es ein tolles Rezept von Julia von Der Jog Blog, Freitag solltet ihr zu Stephi von Love to be Fit rüberspringen, Samstag bei Jessica von Vollmundig reinschauen und Sonntag schließt Julia von Julieleinchen die Runde. Und ihr – ihr habt innerhalb einer Woche sieben tolle, gesunde und inspirierende Rezepte zum Thema „Wintergemüse“ erhalten. Toll, oder?

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Nun möchte ich euch aber diesen leckeren Rosenkohl-Linsen-Salat vorstellen. Mein Mann mag den Geruch von gekochtem Rosenkohl überhaupt nicht. Das kann ich auch etwas verstehen – die kleinen Bällchen haben schon einen sehr eigenen „Duft“. Nach dem letzten Versuch habe ich sogar „Rosenkohl-Gerichte“-Verbot bekommen. Trotzdem habe ich es noch ein letztes Mal probiert und Rosenkohl diesmal als kalte Variante in einen Wintersalat eingebunden. Zusammen mit Berglinsen (unbedingt über Nacht in Wasser einlegen, damit sie besser zu verdauen sind) und Süßkartoffeln ergibt das eine spannende Kombination mit Geschmacksnerven-Anregungs-Garantie. Ich kann an dieser Stelle eigentlich nur an euch appellieren, diesem Salat eine Chance zu geben – ihr werdet nicht enttäuscht. Wir werden ihn nun öfters in unseren Clean Eating Ernährungsplan einbinden – definitiv ein Keeper.

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Rosenkohl Linsen Salat

für 2 Personen

120 g Berglinsen, vorher 4-6 Stunden in Wasser einlegen

16 Rosenkohl-Köpfchen

1 Süßkartoffel

1 rote Zwiebel

4 EL Olivenöl

2 EL Bio-Balsamico Essig

2 TL Bio-Senf

Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Linsen 4-6 Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag nach Anleitung kochen, dabei aufpassen, dass sie nicht zu matschig werden. 

Die Süßkartoffel schälen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit der roten zerkleinerten Zwiebel, Salz und Olivenöl im Backofen bei 200 Grad Umluft für 20-30 Minuten backen. 

Den Rosenkohl raspeln oder sehr klein schneiden. 

Die Süßkartoffeln abkühlen lassen. Nun Rosenkohl, Süßkartoffeln und leicht abgekühlte Linsen zusammen mischen. 

Das Olivenöl, Senf, Salz, Pfeffer und Balsamico Essig zusammen mischen und darüber geben. 

Was ist euer liebstes Wintergemüse?