Wer mich kennt, weiß, dass ich ohne Oatmeal zum Frühstück nicht aus dem Haus gehe. Und das schon seit Jahren. Es geht wirklich Nichts über eine warme Schüssel mit cremigem „Haferschleim“, auch Porridge oder Oatmeal genannt. Oatmeal besteht hauptsächlich aus Haferflocken. Ich benutze hierfür die zarten Haferflocken, das geht aber genauso gut mit Kernigen. Wer morgens keine Zeit hat, sich sein Oatmeal zu kochen, kann seine Haferflocken schon am Vorabend zu Overnight Oats verarbeiten, sie in den Smoothie geben oder das unten stehende Haferlocken Pizza Rezept testen – ganz egal wie sie verarbeitet sind: das Getreide Hafer zum Frühstück ist eine sehr gute Idee. Warum?

Hafer ist ein volles Korn: Haferflocken bestehen aus vollem Korn und ist somit im Clean Eating und der vollwertigen Ernährung eine sehr gute Kohlenhydratquelle.

Tolle Nährwerte: Haferflocken besitzen verhältnismäßig viel Eiweiß und Ballaststoffe. Außerdem finden sich Magnesium, Vitamin B1 und Eisen wieder.

Haferflocken sättigen: Oh ja! Das tun sie. Eine Schüssel Oatmeal reicht locker bis zum nächsten Snack.

Haferflocken sind Diabetiker freundlich:Sie halten den Blutzuckerspiegel und sind daher eine tolle Alternative für Diabetiker.

Haferflocken helfen bei der Verdauung: Durch ihren vielen Ballaststoffe sollten in diesem Bereich keine Probleme mehr sein.

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Und was ist der große Unterschied zwischen kernigen und zarten Haferflocken?

der Unterschied ist gar nicht so groß. Lediglich der Herstellungsprozess ist etwas anders: Für kernige Haferflocken werden die ganzen Haferkerne zu Flocken ausgewalzt. Für zarte Haferflocken werden die Kerne zunächst in kleine Stücke geschnitten. Anschließend werden diese Stücke zu Flocken gewalzt. Die Nährstoffe sind bei beiden Versionen gleich.

Haferflocken Pizza zum frühstückWie nimmst du Haferflocken zu dir?

Ich mische meine Haferflocken zum Frühstück jeweils mit einer weiteren Eiweißquelle (zum Beispiel Magerquark, den in einrühre), Leinsamen (noch mehr zu tun für die Verdauung – yippi) und frischem Obst. So gestaltet sich für mich persönlich mein perfektes Frühstück. Warum ich es täglich esse? Es schmeckt mir einfach wahnsinnig gut und die oben genannten Punkte sind mir im Clean Eating sehr wichtig.

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Waaas, so viel isst du?

Da ich immer wieder die Frage erhalte: „Waaaas, du isst wirklich 120 g rohe Haferflocken zu Oatmeal verarbeitet?“, möchte ich diesen Post nutzen, um öffentlich zu antworten. Ich esse wirklich 120g täglich! Ich weiß, dass ist viel. Ich esse morgens so viel (und mein Körper verlangt auch danach), weil ich extrem viel Sport treibe. Meine Speicher im Körper sind durch das Training leer und müssen aufgefüllt werden – gerade morgens habe ich das Verlangen, so viel zu essen. Die Mengenangaben habe ich von Menüplänen professioneller Fitness-Seiten aus den USA. Wenn ich mal ein paar Wochen nicht so viel Sport treibe, merke ich, dass auch ich die riesen Portion nicht schaffe. Dann reduziere ich die rohen Flocken auf ca. 90 Gramm. Also, niemand muss 120 g essen – einfach so viel, bis ihr gesättigt seid. Mehr als 120 g sollten es dann aber nicht sein für die Ladies. 

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Wer jetzt auch überzeugt ist, dass Haferflocken genau das Richtige für morgen Früh sind, der findet auf Alleskoerner.de viele tolle Rezeptideen rund um den Hafer. Und heute gibt es bei mir das Rezept für eine Haferflocken-Quinoa Pizza. Denn wer sagt, dass man Pizza nicht auch zum Frühstück essen darf?

Frühstückt ihr Haferflocken? Wenn ja, wie bereitet ihr sie zu?

Oatmeal Quinoa Pizza
Serves 1
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Zutaten
  1. 45g Haferflocken (zart oder kernig)
  2. 2 EL Quinoa (oder weitere 2 EL Haferflocken)
  3. 1 EL Chia Samen

  4. 250 ml Wasser
  5. 1 Prise Salz
  6. 1 Prise Rohrohrzucker (oder anderes natürliches Süßungsmittel)
  7. ein paar Stückchen Zartbitterschokolade
  8. 1 Apfel, in dünne Scheiben geschnitten
  9. ein paar Walnüsse (oder andere Nüsse)
Zubereitung
  1. Die Haferflocken, Quinoa und Chia Samen über Nacht im Wasser einweichen.
  2. Am Morgen den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  3. Salz und Zucker einrühren und in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ich habe eine 18 cm Durchmesser Springform benutzt) geben.
  4. Mit den Apfelscheiben, Schokoladenstückchen und Nüssen belegen.
  5. Für 30-40 Minuten backen.
Tipp
  1. Ich habe die Pizza schon am Vortag gebacken und morgens einfach kurz aufgewärmt - schmeckt genauso gut.
Julie Feels Good https://www.juliefeelsgood.de/