Big News! Ich bin schwanger. Wir bekommen ein Baby. Unglaublich. Ich kann es selbst noch gar nicht fassen. Das Kleine (Mein Mann sagt immer ganz unbewusst „the little guy“ in deutsch: der kleine Mann, und wenn ich dann sage, dass wir es doch noch gar nicht wissen, müssen wir beide schmunzeln) kommt im November und wir freuen uns so wahnsinnig, es kennen zu lernen. Nun macht ihr euch bestimmt Gedanken, wie es hier weiter geht: Keine Sorge – alles bleibt beim Alten. Ich bin nicht krank, sondern schwanger und nur weil man schwanger ist kann man trotzdem (oder sollte es sogar) weiterhin gesund essen und Sport treiben.

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Vielleicht sind unter euch ja auch einige schwanger oder planen demnächst Nachwuchs, dann werdet ihr hier sicherlich ein paar Tipps finden, mein Blog wird aber kein Mama- oder Schwangerschaftsblog werden – da könnt ihr beruhigt sein. Da dies aber ein großes Ereignis in meinem Leben ist, werde ich hier trotzdem ab und zu Updates geben. 

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Viel sieht man von vorne noch nicht…

Wie weit: 16. Woche

Geschlecht: noch nicht bekannt – was meint ihr?

Gewichtszunahme: 0,6 kg

Umstandmode:  Hosen – definitiv. Ich habe mir schon ganz früh bei H&M zwei Jeans gekauft, da meine Hosen alle unangenehm am Bauch waren.

Schlaf: Seit einigen Wochen nicht besonders. Ich bin ein Bauchschläfer, das drückt aber mittlerweile. Auf dem Rücken kann ich zur Zeit auch nicht liegen, weil ich mein Steißbein bei einem Sturz geprellt habe. Da bleibt nicht viel übrig und so wälze ich mich durch die Nacht.

Was ich vermisse: Ein Glas Wein und mein HIIT Cardio auf dem Laufband.

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… von der Seite ist schon etwas mehr zu sehen… Ich guess I am „early to the party“ 🙂

Gelüste: Anfangs war es Anti Pasti, jetzt einfach alles, was salzig ist. Süßes mag ich gar nicht mehr. In den ersten Wochen konnte ich kein Oatmeal sehen, allein der Gedanke daran hat in mir Würgereize ausgelöst. In dieser Zeit habe ich meinen Quark-Pudding gegessen. Das geht jetzt aber auch wieder mit dem Oatmeal.

Symptome: Jetzt im zweiten Trimester fühle ich mich super. Anfangs war ich sehr müde. Starke Rückenschmerzen, wenn ich zu lange sitze. Ansonsten wurde ich zum Glück komplett verschont von Überlkeit und Co.

Stimmung: Aufgeregt!!

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Bester Moment diese Woche: Der Ultraschalltermin, bei dem mein Mann das erste Mal mit dabei war. Leider hat das Baby geschlafen – die letzten Male hat es wild herum geturnt, ich habe sogar ein kurzes Video davon machen können.

Ich freue mich auf:  Das Herausfinden des Geschlechts.

Ernährung: Ist (fast) noch genauso wie vorher. Mittlerweile bekomme ich schneller Hunger. Ach, was erzähle ich. Wenn ich nicht alle 1-2 Stunden eine Kleinigkeit zu essen bekomme, wird mir übel und mein Magen knurrt. Also laufe ich nur noch mit Essen in der Hand durch die Gegend. Allerdings versuche ich, es so gesund wie möglich zu halten. Dadurch, dass ich so oft esse, sind meine Portionen kleiner geworden. Am Ende des Tages lande ich bei fast der selben Menge wie immer – ich schätze so ein, zwei Snacks mehr. Zur Zeit liebe ich Naturjoghurt mit zuckerfreien Bio Cornflakes, die gibt es meistens eine Stunde bevor ich ins Bett gehe, ansonsten wache ich nachts auf und muss zum Kühlschrank. Und Kaffee trinke ich auch fast nicht mehr – dafür gibt es morgens eine Tasse Bio-Malzkaffe. Man kann sich dran gewöhnen 🙂 Wie gesagt: Ich esse ganz normal weiterhin Clean, esse auf gar keinen fall „für zwei“ und gönne mir nun schon mal die eine oder andere große Kugel Eis. Der „Eisen-Smoothie“, den ich vor ein paar Wochen gepostet habe, war übrigens auch in Eigensache, da ich gerade jetzt ja als „wenig Fleisch Esser“ auf meine Eisenwerte achten muss.

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Malzkaffee – mein neuer Go to Morning Drink
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Late Night Snack: Zuckerfreie Bio Cornflakes mit Naturjoghurt

Sport: In den ersten zwei Monaten war ich so müde, dass ich fast gar nicht trainiert habe. Seit ein paar Wochen bin ich aber wieder voll dabei. Natürlich schraube ich langsam etwas zurück, aber Sport tut mir und laut Studien auch dem Baby gut und die Geburt soll einfacher verlaufen. Ich trainiere drei mal die Woche 30 Minuten lang meine Muskeln. Mittlerweile allerdings mit etwas weniger Gewicht, da ich so aus der Puste komme. Alle Bauchübungen führe ich auch nicht mehr aus, hier habe ich mir ein paar Videos auf YouTube gesucht. Meine seitlichen Bauchmuskeln sind auch immer noch schön sichtbar. Zweimal die Woche mache ich Cardio Training. Anfangs bin ich noch Seil gesprungen und war joggen, nun gehe ich doch wieder ins Fitnessstudio und benutze den Crosstrainer für 30 Minuten, performe aber kein HIIT.

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Die Bauchmuskeln verschwinden langsam – oben und an der Seite sieht man sie noch etwas, vorne wars das aber mit Sixpack für diesen Sommer. Outfit von Jogha

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Nun sind meine Big News raus!