Eine Woche lang habe ich mich jetzt jeden Morgen gefreut, wenn ich den Kühlschrank geöffnet habe und mich diese kleinen Krispies angeguckt haben. Gefreut, darüber, dass ich einen von ihnen einpacken werde und am Vormittag in der Agentur genießen werde. So richtig genießen. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen. Denn ich esse nur einen am Tag. Warum? Weil sie aus unterschiedlichen guten Fetten bestehen – die sind wichtig in der gesunden Ernährung und dem Clean Eating, aber nur weil sie „gesund“ sind, heißt das nicht, dass sie wie Gemüse nach Belieben verzehrt werden sollten. Ich habe mir persönlich zur Angewohnheit gemacht, vormittags einen Snack mit guten Fetten zu mir zu nehmen. Das sind dann zum Beispiel eine Hand voll Nüsse, ein Apfel mit Nussbutter, Raw Riegel (selbstgemacht aus Nüssen und Datteln – in meinem Clean Eating Buch zu finden) oder diese kleinen Krispies hier. 

quinoa erdnuss kokos Krispies snack clean eating blog

Krispies – komischer Begriff? In den USA sind Rice Krispies ein gängiger, verzuckerter Snack, den ich dort liebe. Ich nasche sie dort andauernd, aber das ist ok. Denn wenn ich wieder zu Hause bin, ist der Spaß vorbei… Schon lange hab eich vorgehabt, ihn irgendwie in einer gesünderen Variante nachzustellen, aber mir fiel nicht ein, wie. Ich habe noch eine ganze Dose voll gepufftem Quinoa zu Hause und überlege, was ich damit backen könnte. Da fielen sie mir wieder ein. Zusammen mit Kokosmus, Kokosöl und Erdnussmus ergibt das nun meine ganz persönliche Version der Krispies. Kokosmus ist meine neueste Entdeckung: Kokosmus wird aus frischen Kokosnüssen hergestellt. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss wird von der harten Schale abgetrennt und getrocknet. Das getrocknete Kokosnussfleisch wird dann gemahlen und zu einem feinen, cremigen Mus verarbeitet. Ich benutze es in Desserts, zum Backen oder in Shakes.

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Die Kokos- und Erdnussprodukte werden hierfür in einem Topf geschmolzen. Dann kommt das Quinoa hinzu und alles zusammen wird in Muffinförmchen (ich benutze diese BPA freien) gefüllt und eine Stunde lang im Gefrierschrank erhärtet. Mein Schatz konnte es nicht abwarten und musste natürlich in einen gefrorenen Krispie beißen – zu seiner Enttäuschung schmeckte das nach gar nichts. Eine weitere Stunde im Kühlschrank und weitere 10 Minuten mit Zimmertemperatur und der Snack hat die perfekte Konsistenz. Ich habe die Teilchen wie gesagt aus dem Gefrierer geholt und sie eine Woche lang im Kühlschrank gelagert. Morgens habe ich einen davon in einer Aufbewahrungsbox mit zur Arbeit genommen, dort wieder in den Kühlschrank gestellt und 10 Minuten bevor ich ihn vernaschen wollte, heraus geholt. Leider schmiert die Creme etwas (so wie Schokolade die zwischen den Fingern schmilzt), daher habe ich die Krispies mit einem Küchentuch festgehalten. Finde ich gar nicht schlimm. 

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Geschmacklich könnt ihr euch hier auf etwas (Kokos)nussiges freuen. Zusammen mit dem gewissen Crunch durch das Quinoa. Ich finde sie klasse. Aber wie gesagt: Bitte nur einen am Tag essen. Dazu ein Stück Obst und ihr habt den perfekten Vormittagssnack. 

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Ich habe euch übrigens nicht vergessen und noch einige Leser-Anfragen in petto, die ich demnächst für euch clean kochen oder backen werde: Cheesecake und Pudding sind zwei davon. Wer auch sein Lieblingsdessert in clean möchte, schreibt einfach ein Kommentar unter diesen Post. 

Quinoa Erdnuss Kokos Krispies
Serves 12
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Zutaten
  1. 45 g Gepufftes Quinoa
  2. 70 g + 2 EL Erdnussmus, ohne Zucker
  3. 70 g + 2 EL Kokosmus
  4. 2 EL Kokosöl
  5. 1½ EL Honig
Zubereitung
  1. Das Erdnuss- und Kokosmus, Honig und Kokosöl in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und das gepuffte Quinoa unterrühren. Muffinförmchen mit Papier auslegen oder Silikonförmchen einfach so befüllen. Je Muffinform 2 EL.
  2. Mindestens 1 Stunde im Gefrierschrank aushärten lassen. Im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufbewahren und vor Genuss ca. 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
Julie Feels Good https://www.juliefeelsgood.de/