Gute Vorsätze haben die meisten von euch mit Sicherheit auch im kommenden Jahr. Gesünder Leben ist einer der häufigsten davon. Doch oft hält dieses Versprechen nur wenige Wochen – zu kompliziert, zu viel Zeitaufwand, zu unbequem. Damit euch das nicht passiert, habe ich demnächst eine tolle Überraschung – ihr könnt gespannt sein. Etwas, das euch dabei helfen wird, die guten Vorsätze zum Thema gesunde Ernährung in 2016 durchzuziehen und Erfolge zu erzielen.

Bis dahin kommen heute meine 12 Ideen, um schon einmal ganz einfach und ohne großen Aufwand gesund ins neue Jahr zu starten. In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Rutsch und freue mich auch dann weiterhin auf einen tollen Austausch mit euch. gutevorsaetze-1

 

  1. Koche einen großen Topf vollwertiger Kohlenhydrate. Diese Menge reicht dann für die nächsten vier bis fünf Tage. Ich koche sonntags zum Beispiel eine riesen Portion Quinoa. Das kann man genauso gut wie Vollkornreis, Bulger oder andere vollwertige Kohlenhydrate im Kühlschrank lagern und hat die Basis für das Abendbrot oder den Mittag schon gesichert. Mittags kommt Quinoa in den Salat, abends in die Gemüsepfanne oder als Beilage zum Ofen-Lachs.
  2. Trinke deinen Kaffee und Tee ohne Zucker. Das hier ist ein No Brainer. Wer Clean Eating macht und immer noch Zucker in seinen Kaffee wirft, ist selbst Schuld. Wie wäre es denn lieber mit ein bißchen mehr Milch? Mandelmilch, Kuhmilch oder Reismilch – die schmecken alle super in meinem Kaffee. An Tee ohne Zucker konnte ich mich damals wohl am schnellsten gewöhnen. Suche dir einfach für den Anfang süßliche Sorten aus. Aber bitte kein Meßmer und Co – schaue lieber nach YogiTea oder anderen Bio-Sorten, damit du auch wirklich hochwertige Gewürze und Kräuter trinkst.
  3. Erinnere dich an die Portionsmengen, die du im Clean Eating essen solltest. Das ist gar nicht so schwer und hilft dir, nicht zu viel zu essen. Wenn du noch nicht oder nicht mehr weißt, wie das funktioniert, kannst du es hier gerne noch einmal nachlesen. 
  4. Probiere neue Gewürze, um deine Mahlzeiten abwechslungsreich zu gestalten. Das Testen von Gewürzen und Kräutern in Speisen kann Wunder wirken. Ich persönlich bin zwar eher der Meinung, dass eine gute „Grundausrüstung“ im Gewürzregal ausreicht, aber warum nicht einmal etwas Neues probieren und gesunde Gerichte damit verfeinern?
  5. Backe im Ofen statt in der Pfanne. Die Hähnchenbrust oder das Stück Lachs werden im Ofen genauso schön braun wie in der Pfanne – und das bei weniger Öl. Ich reibe die Hähnchenbrust zum Beispiel nur ganz leicht mit etwas Olivenöl ein und lasse sie bei 175 Grad im Ofen braten. Beim Braten hätte ich viel mehr Öl verwenden müssen. Außerdem macht das Backen nur halb so viel Dreck.
  6. Starte einen „Meatless Monday“ (Fleischloser Montag). Dafür musst du kein Vegetarier sein. Wir essen Fleisch nicht mehr als dreimal die Woche. Das reicht uns. Das muss aber niemand so machen. Einen Tag in der Woche ohne Fleisch jedoch fände ich klasse. Warum denn auch nicht? Dadurch decken sich ganz neue Gerichte und Ideen auf, die ihr vielleicht ohne den Meatless Montag niemals probiert hättet. Meine Kollegen habe ich schon überredet, diesen Vorsatz gesammelt Mittags umzusetzen. 
  7. Wähle grundsätzlich unbehandelte Snacks. Snacks bedeutet ja nicht gleich Süßes und Ungesundes. Snacks sind kleine Zwischenmahlzeiten. Wieso Snacken so wichtig ist, könnt ihr hier nachlesen. Am besten eignen sich unbehandelte Dinge wie zum Beispiel Nüsse, selbstgebackene Müsliriegel, gekochte Eier, Obst oder Gemüsesticks.
  8. Bringe dein Mittagessen mit zur Arbeit. So vermeidest du, ungesunde belegte Brötchen beim Bäcker oder den fettigen Döner um die Ecke zu kaufen und sparst ganz sicher auch noch Geld dabei. Einfach am Abend davor die doppelte Menge kochen oder einen leckeren Salat schnibbeln und mitbringen.
  9. Benutze zumindest die Hälfte an Kohlenhydraten als Vollkorn-Variante. Wer gerade erst begonnen hat, sich gesund und nach Clean Eating zu ernähren, der hat eventuell Schwierigkeiten, sich an Vollkornreis oder -nudeln zu gewöhnen. Hier könntest du versuchen, für den Übergang zu mixen. Koche einfach die Hälfte wie immer und die zweite Hälfte in Vollkorn – vermischt wirst du keinen Unterschied schmecken und in ein paar Tagen kannst du dann komplett auf Vollkorn umsteigen.
  10. Trinke Wasser, nichts anderes. Wasser ist unsere einzige kalte Flüssigkeitsquelle. Ein Kaffee (ohne Zucker) und ein paar Tees trinke ich auch, aber Fruchtsäfte oder Cola gibt es nicht. Selbst in Fruchtsäften befindet sich nämlich viel zu viel Zucker. Denn auch Fruchtzucker ist Zucker und sollte daher vermieden werden. Wer kein Wasser mag, kann einen Spritzer frische Zitrone dazu geben.
  11. Benutze kleinere Teller. Dann sehen die Portionen (die im Clean Eating eh schon nicht gerade klein sind) gleich noch viel größer aus. Ich mache das oft so, wenn ich die Fotos für den Blog mache, damit ich es schöner anrichten kann. Aber auch zum Abendbrot benutze ich öfters die Kuchenteller.
  12. Schmuggel Samen und Körner in Alles. Das hier mache ich so gerne. Ich habe eine kleine Sammlung an Samen, Körner und Co. und streue sie über alles, was ich zubereite. Immer nur ein ganz bißchen, nicht zu viel. Körner und Samen besitzen gute Fette, die du unbedingt zu dir nehmen solltest, aber auch nicht zu viele davon. Bei mir kommen sie unter anderem in den Quark, Salat oder in die Suppe. 

Was sind eure Ernährungs-Tipps für ein gesundes neues Jahr?