„Der Herzfrequenztracker dessen Eleganz alles in den Schatten stellt“, dass wäre eigentlich die perfekte Überschrift für diesen Post gewesen. Klingt nach Multitalent, was? Ist diese Uhr irgendwie auch. Neben ihren tollen Funktionen für Alltag und Sport sieht sie klassisch elegant und so gar nicht nach klobiger Sportuhr aus und lässt sich somit auch mit schickem Outfit wunderbar am Handgelenk tragen. Aber dazu später mehr…

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Steel HR ist ein Aktivitäts- und Schlaftracker in Form einer klassischen Armbanduhr, der die Herzfrequenz messen kann. 
Für mich ist das Herzfrequenz messen die wichtigste Eigenschaft dieser Uhr. Wie ihr wisst, liebe ich das HIIT (High Intensive Interval Training) auf dem Laufband. Um aber ein wirklich effektives und auch sicheres Workout zu absolvieren muss die Herzfrequenz im richtigen Bereich liegen. Wer seine Herzfrequenz (zu lange) zu hoch hält, riskiert, dass sich Stressshormone bilden und diese können u. a. zu einem schwachen Immunstystem führen. Wie aber weiß ich, wo meine Herzfrequenz liegen sollte? Die Angaben lauten wie folgt: Schnelles Laufen: Herzfrequenz zwischen 70-90%, langsamer Intervallabschnitt zwischen 60-65%. Ausgegangen wird von der persönlichen maximalen Herzfrequenz. Wie diese errechnet wird? Mit einer Formel: 220-Alter. Ganz einfach eigentlich.

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Ich habe vor der Steel HR schon einige Herzfrequenzmesser ausprobiert und sie alle waren mir gerade beim Laufen „zu viel“ am Handgelenk. Diese leichte und dezente Uhr hingegen merke ich fast gar nicht. Der Workout Modus misst und protokolliert die Herzfrequenz sekündlich. Diese Messform wird automatisch aktiviert, sobald die Uhr eine Laufaktivität erkennt oder wenn ich ihn durch Drücken und Halten des Buttons aktiviere. 

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Und wie kann ich das Ganze nun umsetzen? Ich habe mir hierfür für den Anfang ein einfaches Workout ausgesucht: 1 Minute Schnell, 1 Minute langsam – das Ganze 20 Minuten lang. Für das HIIT reicht es völlig aus, höchstens 20-30 Minuten zu trainieren – dieses Training ist so anstrengend, dass man mehr auch nichts schaffen kann. Das Fett schmilzt dann abends im Bett – Nachbrenneffekt. Nun konnte ich mit Hilfe der Steel HR und meinen errechneten Zahlen testen, wie schnell ich laufen muss, um in den gewünschte Herzfrequenzbereich von 70-90% zu kommen. Bei mir war das Stufe 12-13. Nach einer Minute schnellem Rennen habe ich dann auf 6.5 gedrosselt und siehe da: Meine „Ruhephase“ muss länger als 1 Minute dauern, denn nach ca. 50 Sekunden zeigte die Uhr immer noch eine Herzfrequenz im Bereich 60-70% an. Ich habe früher immer gedacht, dass eine Minute Pause/langsames gehen ausreicht, aber durch die Uhr weiß ich nun, dass ich zur Zeit (kann sich ja durch aufgebaute Kondition verändern) eine ruhige Phase von ca. 1,25 Minuten nehmen sollte, um meine Herzfrequenz wieder in den unteren Bereich zu bekommen, damit ich dann wieder voll durchstarten kann. 

Wie wird die Herzfrequenz gemessen? Steel HR nutzt eine Technologie namens PPG. Diese Technologie nutzt das über die Haut durch das Blut aufgenommene Licht, um Pulsschwankungen des Blutflusses in den Blutgefäßen zu messen. Durch Messen von Puls- oder Rhythmusschwankungen im Blutfluss kann die Herzfrequenz bestimmt werden. 

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Das Tolle an dieser Uhr ist, dass sie über Bluetooth mit meinem Smartphone verbunden ist und somit in meiner Health Mate App alle wichtigen Daten speichert und auswertet. So kann ich sehen, wie ich während des Workouts mit meiner Herzfrequenz lag (natürlich auch während des Workouts direkt auf der Uhr).

Übrigens hat diese Uhr noch eine ganz tolle Funktion, die ich noch erwähnen möchte: In letzter Zeit ist Olivia jeden Morgen von meinem Weckalarm wach geworden und dann auch nicht wieder eingeschlafen. Ich stehe gerne eine Stunde bevor sie aufwacht auf, um E-Mails zu lesen, Blogeinträge vorzubereiten und meinen Kaffee zu genießen. Das war eine ganze Weile leider nicht mehr möglich. Jetzt funktioniert das alleine Aufstehen allerdings wieder – und ich fühle mich wahnsinnig gut dabei – denn mit Hilfe der Steel HR kann ich mich im idealen Moment meines Schlafryhtmus wecken lassen. Ich wähle einfach ein Zeitfenster vor der gewünschten Weckzeit und die Steel HR weckt mich lautlos per Vibrationsalarm in der leichtesten Schlafphase dieses Zeitraums (Vorausgesetzt natürlich ich trage sie über Nacht). Wahnsinn, oder? 

All das und noch viel mehr kann diese tolle Uhr, die bis zu 25 Tage lang nicht aufgeladen werden muss. Außerdem kann sie sogar mit ins Wasser. Ich schwimme zwar selbst nicht, aber Wasserratten können hiermit auch super ihre Werte checken. 

Was haltet ihr von Activity und Herzfrequenztrackern? Muss eure Uhr beides können? Was ist euch wichtig?

 

Werbung: Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit Withings.