Ihr werdet es nicht glauben: Ich habe seit über zwei Monaten (ja wirklich – so lange ist es her) keinen Sport mehr gemacht. Nein, ich war nicht verletzt. Ich habe einfach keine Lust gehabt. Vielleicht lag es an meiner persönlichen Bikini Body Challenge, die ich sehr ernst genommen habe und für die ich gerade vor unserem Urlaub noch einmal so richtig viel und hart trainiert habe. Vielleicht lag es auch an dem schönen Wetter in den USA und vielleicht lag es auch an meiner kleinen süßen Tochter, die sich seit genau dieser Zeit in ein verrücktes Huhn, den Duracell Hasen und die wilde Hilde zugleich verwandelt hat und  mich permanent fordert. Ich weiß es nicht. Ist ja auch egal. Fakt ist: Ich habe lange nichts für mich und meinen Körper getan (was echt ungewöhnlich für mich ist) und nun ist es an der Zeit, wieder durchzustarten.

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Keine Sorge, ich nerve euch nicht mit noch einer Bikini Body Challenge, ich möchte euch heute nur erzählen, dass auch ich so ein Tief haben kann und das das ganz normal ist und außerdem möchte ich euch verraten, wie ich den Wiedereinstieg geschafft habe und was ich nun mache. (Hier übrigens weitere Motivationstipps).

sportliche, unfreiwillig freiwillige Pause

Meine sportliche, unfreiwillig freiwillige Pause fing ca. eine Woche vor unserem Urlaub an. Ich war im Packstress und habe es einfach nicht unter bekommen. In meinen Koffer sind natürlich Sneaker und Workout Kleidung gelandet, denn der Vorsatz war da, stand uns in unserem Apartmentkomplex in den USA doch ein schicker Fitnessraum zur Verfügung. Nun, der Urlaub begann und wir waren viel unterwegs. Always on the go sozusagen und abends war ich einfach zu müde, um mich sportlich zu betätigen. Ich habe mir täglich geschworen, direkt nach dem Rückkehren wieder zu beginnen, doch natürlich haben Jetlag, Olivias komplett durcheinander gebrachte Zeitplan und die Vorbereitungen für die Taufe es nicht möglich gemacht. Und so sind zwei weitere Wochen vergangen. Und meine Muskeln fingen an zu schwinden. Nach und nach. Langsam aber stetig. Ich bin natürlich in dieser Zeit nicht dick geworden, denn ich habe weiterhin gesund und nach Clean Eating gegessen, aber die hart erarbeiteten Muskeln sind weg. 

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Blöd, wenn das Kind zu früh vom Mittagsschlaf erwacht – dann wird halt zusammen trainiert.

Neustart Sport

Und nun kommt ein großes YAYYYY! Heute war es soweit und ich habe endlich wieder angefangen zu trainieren. Man, war das eine Überwindung. Ich war wirklich bereit, aber der Einstieg hat mich sehr viel Überwindung gekostet. Ich habe lange überlegt, was ich erreichen möchte (denn ohne Ziel trainiert es sich schlecht), wie ich es erreichen möchte und wie ich zu diesem Ziel komme. Und letztendlich habe ich mich entschieden, wieder mit Bodyrock zu beginnen. Wer mir schon länger folgt weiß, dass meine Fitnessreise mit Bodyrock begonnen hat. Damals waren es noch 15 Minuten Bodyweight Workouts, auf die ich mich den ganzen Tag gefreut habe und bei denen man so viel geschwitzt hat, wie sonst nirgendwo. Doch dann haben sich die Macher von Bodyrock, Zuzanna und Freddy, getrennt und Bodyrock war nicht mehr Dasselbe. Schnell habe ich angefangen meine eigenen Workouts zu kreieren und youtube Videos nachzumachen. Doch mittlerweile muss ich gestehen, habe ich wieder Gefallen gefunden und mir vorgenommen, die kostenlose 100 Tage Challenge zu absolvieren. Hier wird täglich trainiert. Das finde ich super, denn ich habe so meine Probleme mit drei-viermal die Woche, denn ich schiebe dann liebend gerne: Ach, heute passt es nicht, ich habe ja drei Off Days, dann nehme ich heute schonmal einen… Kennt ihr das? Wenn ich täglich trainiere, kann mir das nicht passieren. Und da Bodyrock Workouts so abwechslungsreich sind, ist das auch überhaupt nicht schwierig. Und bevor jemand schreit: Die Workouts bauen sich als Split auf, das heißt, an einem Tag werden zum Beispiel Arme und Rücken, am anderen Tag Beine und Bauch trainiert. Die Einheiten gehen jeweils zwischen 20-30 Minuten und ich versuche das in Olivias Mittagsschlaf-Zeit unterzubringen. 

Viele Übungen sind mit dem eigenen Körpergewicht umzusetzen, trotzdem benötigt man das eine oder andere Euqipment oder etwas Kreativität. Ich habe hierfür ein paar Dinge bestellt. Unter anderem diese Kettlebell, neue Gewichte (ohne Hantelstange) und eine Gewichtsweste. Wie schon gesagt: Mehr Abwechslung geht nicht und ich möchte einfach schauen, was ich mit 100 Tagen Bodyrock Training erreichen kann. Außerdem tut mir die Leitung gerade sehr gut, denn sich selbst Workouts auszudenken, ist auch nicht immer leicht und beansprucht Zeit. Lisa Marie, Bodyrock Host, filmt sich in dieser Challenge einfach selbst mit ihrem Handy – das finde ich super sympathisch. Nicht nur im schwitze, auch ihr läuft der Schweiß im Gesicht herunter. Das mag ich und motiviert, weiterzumachen. 

Ich habe wie gesagt heute erst begonnen und würde mich freuen, wenn die eine oder andere von euch einsteigt und wir uns gegenseitig motivieren können. Was meint ihr? Habt ihr Lust?