Was sind überhaupt Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind pflanzenbasierte Kohlenhydrate, die nicht in Zuckermoleküle umgewandelt werden können. Ballaststoffe kommen somit auch nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor – tierische Produkte wie Eier, Fleisch und Milch besitzen keine Ballaststoffe.
Ballaststoffe sind sozusagen ein Besen, der vorsichtig unsere „Innereien“ reinigt. Ballaststoffe sind super wichtig für eine gesunde Verdauung und um Krankheiten wie Herzinfarkte oder bestimmte Krebsarten vorzubeugen.

Warum müssen wir Ballaststoffe essen?

Verdauung

Es gibt viele Gründe, warum wir Ballaststoffe essen sollten – gerade für unser Verdauungssystem ist das sehr wichtig. Ballaststoffe verlangsamen die Verdauung und somit die Aufnahme von Zucker in die Blutbahnen. So kreieren sie einen stabilen Blutzuckerspiegel.
Ein weiterer guter Grund, genügend Ballaststoffe in die Ernährung zu integrieren ist die „Bewegung unserer Innereien“. Das ist wichtig für einen regelmäßigen Stuhlgang und kann Verstopfung verhindern.

Gesundheitliche Vorteile

Neben den Vorteilen für die Verdauung sind Ballaststoffe aber einfach für deinen gesamten Körper gut! Der Darm unter anderem ist ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems. Es macht also auch aus diesem Grund Sinn, genügend Ballaststoffe zu essen, um gesunde Bakterien zu fördern, die für eine vernünftige Verdauung, einen stabilen Blutzuckerspiegel und die bessere Nährstoffaufnahme sorgen. 
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Ballaststoffarten

Es gibt zwei unterschiedliche Arten Ballaststoffe: 
Die unlösliche Ballaststoffe wie Zellulose wirken Verstopfung entgegen, dienen im Dickdarm als Futter für nützliche Bakterien und verringern das Risiko für Darmkrebs.
Lösliche Ballaststoffe, zu denen Pektine und Inulin gehören, binden Wasser, quellen auf und bremsen die Verarbeitung des Speisebreis.

Wie viel Ballaststoffe sollten es täglich sein?

Jede von uns ist anders und jeder Körper reagiert anders, aber generell sagt man, 30-38 g Ballaststoffe pro Tag sind ein guter Wert, um die Gesundheit zu fördern. 
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Rezepte mit viel Ballaststoffen

Wer bei Brot und Nudeln konsequent auf die Vollkornvariante setzt, deckt schon allein damit einen guten Teil seines Bedarfs. Obst und Gemüse sind auch super. Gute Quellen sind außerdem Karotten, Paprika, Beeren, Birnen sowie Kohl in allen Varianten. Auch Nüsse, Chia Samen und Leinsamen eigenen sich klasse. 

Erzählt mal! Esst ihr (schon) genügend Ballaststoffe? Merkt ihr den Unterschied?